Forward-Darlehen

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Ein Forward-Darlehen ist eine übliche Form der Finanzierung im Rahmen von  Baufinanzierungen. Die deutsche Bezeichnung dafür wird auch Vorausdarlehen genannt. Mit einem Forward-Darlehen vereinbart der Darlehensnehmer und Bauherr mit der Bank, dass er für einen späteren Zeitpunkt ein Darlehen bekommt.
Dabei wird einzig und allein das Ziel verfolgt, sich günstige Zinskonditionen für die Zukunft zu sichern, was besondere Bedeutung bekommt, wenn steigende Bauzinsen zu erwarten sind.
Viele Bauherren nutzen das Forward-Darlehen für eine Umschuldung. Im Rahmen dieser Darlehensform vereinbart der Kunde mit der Bank eine zukünftige Finanzierung. Wie weit im Voraus das gemacht werden kann, ist von Bank zu Bank verschieden, in der Regel sind drei Jahre die Obergrenze. Gerade im Zusammenhang mit Baufinanzierungen sind die Darlehen oftmals gesplittet, das heißt, der Kunde hat ein erstrangiges und ein  nachrangiges Darlehen abgeschlossen. Auch hier kann das Forward-Darlehen für die Umschuldung genutzt werden.
Das Forward-Darlehen, welches mit einer Bank vereinbart wurde, wird genutzt, um die Ablösung des bestehenden Darlehens zu einem festgelegten Zeitpunkt vorzunehmen. Dabei sichert sich der neue Finanzierer sein Darlehen über eine Eintragung im Grundbuch. Für den Bauherren bringt das den Vorteil, dass er sich günstige Bauzinsen sichern kann ohne sein altes Darlehen vorzeitig kündigen zu müssen. Damit erspart er sich dann die
Vorfälligkeitsentschädigung, die immer fällig wird, wenn ein Bauherr sein Darlehen vor Ablauf der Fristen kündigt.

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