Kredit für Immobilien

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Nur wenige Menschen sind in der Lage, den Bau oder den Kauf einer Immobilie zu realisieren, ohne dafür einen Kredit aufzunehmen. Der Kredit für Immobilien ist zwangsläufig notwendig, wenn es um die Schaffung von Wohneigentum geht. Dabei ist es egal, ob es sich um eine fertige Immobilie, den Hausbau oder den Erwerb einer Eigentumswohnung handelt.

So bekommen Sie Ihr Traumhaus

Besonders in Zeiten niedriger Zinsen fällt die Entscheidung leichter, eine Immobilie anzuschaffen. Damit erwirbt man schließlich nicht nur Eigentum, sondern tut auch etwas für die Altersvorsorge, wenn man im Alter dann mietfrei wohnen kann. Deswegen wird bei einer Immobilie auch landläufig von „Betongold“ oder der Rente in Stein gesprochen.

Den richtigen Kredit für Immobilien aufnehmen

Wenn es um die Finanzierung geht, benötigen die Kunden den richtigen Kredit. Es gibt ganz unterschiedlich Arten von Darlehen, aus denen das jeweils passende gewählt werden kann.

Ein Klassiker ist das Annuitätendarlehen

Der häufigste Kredit für Immobilien ist das Annuitätendarlehen, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Raten über die Laufzeit des Darlehens konstant bleiben. Dabei setzt sich die monatliche Rate aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Weil mit jeder Rate ein Teil der restlichen Schuld beglichen wird, verringert sich im Laufe der Zeit, der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils. Bei Abschluss eines Annuitätendarlehens wird der Zinssatz über einen vereinbarten Zeitraum festgeschrieben. Hier kann zwischen Laufzeiten von 5 bis 20 Jahren gewählt werden. Die anfängliche Tilgung liegt meist bei 1 Prozent des Kreditbetrages. Durch die konstante Rate haben die Kreditnehmer eine Sicherheit in puncto Ratenhöhe für die Zukunft.

Weniger bekannt ist das Tilgungsdarlehen

Anders als beim Annuitätendarlehen sinkt beim Tilgungsdarlehen die monatliche Belastung im Rahmen der festgelegten Laufzeit. Beim Tilgungsdarlehen ist eine lineare Rate festgeschrieben, sodass der sinkende Zinsanteil auf die Restschuld dafür sorgt, dass die monatliche Belastung sinkt. Der Nachteil bei diesem Kredit ist aber, dass sich die Tilgungsrate in finanzieller Notsituation nicht anpassen lässt.

Darlehen mit variablen Zinsen

Das Darlehen mit variablen Zinsen ist etwas für Kreditnehmer, die darauf spekulieren, dass die Zinsen sinken werden. Es eignet sich als Immobilienkredit immer dann, wenn der Kredit in einer Hochzinsphase abgeschlossen wird. Wer sich für ein variables Darlehen entschließt, muss aber damit leben, dass seine monatliche Belastung nicht langfristig planbar ist.

Der Klassiker Bauspardarlehen

Noch immer ist in Deutschland ein Bausparvertrag für viele potenzielle Immobilienkäufer oder Häuslebauer die meist genutzte Art, ihre Immobilien zu finanzieren. Das Bauspardarlehen ist wie ein Annuitätendarlehen aufgebaut, das einen festen Zins über die gesamte Laufzeit hat. Wer einen Bausparvertrag abschließt, spart sich in der Ansparphase seinen Eigenanteil zusammen, sodass die Finanzierung auf sichereren Füßen steht. Darüber hinaus bietet das Bauspardarlehen den Vorteil, dass dieses Darlehen ohne Vorfälligkeitsentschädigung ganz oder teilweise zurückgezahlt werden kann. Allerdings steht dem gegenüber, dass in der Ansparphase die Guthaben auf Bausparverträgen nur gering verzinst werden.

Wer einen Bausparvertrag abgeschlossen hat, der noch nicht zuteilungsreif ist, aber jetzt den Kredit für Immobilien benötigt, kann sich mit einem Bankvorausdarlehen helfen. Dann entfällt die Wartezeit bis zur Zuteilung des Bausparvertrages. Wird dieser dann zugeteilt, kann das Bankvorausdarlehen abgelöst werden.

Das Festdarlehen

Wer einen Kredit für Immobilien aufnehmen will, kann sich auch für ein Festdarlehen entscheiden. Hier wird das Darlehen erst am Ende der Laufzeit getilgt. Festdarlehen sind auch unter der Bezeichnung endfälliges Darlehen bekannt. Während der Darlehenslaufzeit zahlen die Kreditnehmer nur Zinsen, die je nach Vertrag entweder fest oder variabel sind. Bei einem Festdarlehen ist dadurch die monatliche Belastung deutlich geringer als bei einem Annuitätendarlehen, weil der monatliche Tilgungsanteil entfällt. Dafür muss allerdings sichergestellt werden, dass am Ende der Laufzeit das Kapital vorhanden ist, um das Darlehen abzulösen.

Wer einen Kredit für Immobilien aufnimmt, sollte sich vorab genau überlegen, welche Art der Finanzierung die geeignete ist und sich darüber hinaus entsprechend über eine Risikolebensversicherung absichern.

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