Nachfinanzierung

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Bauherren, die zur Finanzierung ihres Hauses Darlehen aufnehmen, sollten vor Stellung des Kreditantrages die notwendigen Kosten für den Hausbau kennen und hierüber möglichst eine Aufstellung anfertigen.

Manchmal ist eine Nachfinanzierung nötig

Zu diesen Kosten gehören jedoch nicht nur die Baukosten selbst, sondern auch die Kosten für Erdaushub, Abtransport des Erdreiches, Erschließung sowie Gebühren für Notare und Architekten. Auch die Erstellung der Außenanlagen ist mit hohen Kosten verbunden, wofür von den Banken zwischen 5-7% der Baukosten angenommen werden. Nur wer diese Aufstellung möglichst detailliert erstellt, wird keine Posten vergessen.

Um eventuelle Baukostenüberschreitungen auffangen zu können, zu denen es bei ca. 70% aller Bauvorhaben kommt, sollte des Weiteren ein finanzielles Polster in Form von Sparguthaben gehalten werden.

Kreditnehmer jedoch, die sehr eng kalkulieren und über keine Sparguthaben verfügen, können von einer Überschreitung der Baukosten stark getroffen werden.

In diesen Fällen ist es dann nämlich notwendig, dass die Bank eine Nachfinanzierung, also zusätzliche Kredite, zur Verfügung stellt. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Beleihungsgrenze noch nicht überschritten wurde. Ist dies der Fall, kann die Nachfinanzierung abgelehnt werden oder sie wird unter Umständen mit hohen Zinsaufschlägen belegt. Dies führt dann zu einer höheren monatlichen Belastung, die das Familienbudget beeinträchtigen kann.

Generell sollten Bauherren während der Bauphase möglichst keine Änderungen am Bauplan oder an der Bauausführung vornehmen, um Nachfinanzierungen so zu vermeiden.

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