Ist die Restschuldversicherung wirklich immer nötig?

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Viele Banken bieten den Kunden im Zusammenhang mit einem Kredit eine Restschuldversicherung an. Diese soll den Kunden zur Kreditabsicherung dienen.

Was ist der Sinn einer Restschuldversicherung?

Je nachdem, welche Variante der Restschuldversicherung gewählt wird, springt diese ein, wenn der Kreditnehmer durch längere Krankheit oder durch unverschuldete Arbeitslosigkeit und schlimmstenfalls im Todesfall seinen Kreditverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann.

Inwieweit die Restschuldversicherung tatsächlich angebracht ist, ist von Fall zu Fall verschieden. Bei einem Immobilienkredit kann diese sehr sinnvoll sein und auch bei der Finanzierung eines Autos. Ein Kredit für eine Waschmaschine oder einen Fernseher hingegen, der auch eine relativ kurze Laufzeit hat, muss nicht durch die Restschuldversicherung besichert werden.

Die Kosten der Restschuldversicherung sind in den Angaben zum effektiven Jahreszins nicht enthalten, das bedeutet für jeden Kreditnehmer, dass diese Kosten zusätzlich zu den Zinsen und Bearbeitungsgebühren anfallen und den Kredit insgesamt um einiges verteuern.

Theoretisch ist es den Banken nicht gestattet, den Kunden diese Restschuldversicherung gegen ihren Willen zu verkaufen, doch gibt es immer wieder Banken, die diese Absicherung automatisch an den Kredit koppeln und nicht bereit sind, den Kredit ohne Restschuldversicherung zu genehmigen. Darin haben die Banken eine zusätzliche Einnahmequelle und ein niedriger Zinssatz, der eigentlich beworben wird, kann letztlich für den Kreditnehmer zur Kostenfalle werden. Will der Kreditnehmer diese Versicherung nicht sollte er sich bei anderen Banken ein Angebot einholen.

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