Umschuldung mit negativer Schufa

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Eine Umschuldung mit negativer Schufa wird kaum möglich sein, weil kaum eine Bank an Kreditantragsteller mit negativer Schufa einen Kredit vergibt.

So bekommt man auch bei negativer Schufa eine Umschuldung

Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel

Natürlich kann so eine Aussage nicht grundsätzlich gefällt werden, denn hin uns wieder gibt es Banken, die eine Umschuldung trotz negativer Schufa vornehmen. Das sind dann mit Sicherheit Einzelfallentscheidungen, für die es Gründe gibt. An zwei Beispielen lässt sich das am besten darstellen.

Kunde A hat eine laufende Immobilienfinanzierung, bei der die Zinsbindung ausläuft, und will eine Umschuldung mit negativer Schufa bei seinem bisherigen Kreditgeber vornehmen. Dort hat er in den vergangenen zehn Jahren die Raten für das Haus immer pünktlich bezahlt. Der Schufa Eintrag resultiert aus einer strittigen Mobilfunkrechnung. Ganz klar, die Hausbank wird die Umschuldung aufgrund der guten Erfahrung mit dem Kunden machen.

Kunde B hat vier laufende Kreditverpflichtungen und möchte diese ablösen und zusammen mit dem Saldo aus dem Dispo in einen neuen Kredit zusammenfassen. Einer der Kredite wurde bereits gekündigt, weil der Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist. Egal, wo der Kunde anfragt, es wird kaum eine Bank geben, die der Umschuldung mit negativer Schufa zustimmt.

Wann eine Umschuldung überhaupt sinnvoll ist

Wie bereits beschrieben ist die Umschuldung bei Baufinanzierungen etwas ganz Normales. Aber auch bei normalen Konsumentenkrediten und beim Dispositionskredit kann die Umschuldung helfen, die Kosten für den Kredit zu senken, die Rate zu minimieren und aus dem tiefen Saldo beim Dispo rauszukommen. Dabei muss der Kunde abwägen, ob es klug ist, bestehende Kredite zusammenzufassen und die Laufzeit noch einmal zu verlängern, um kleinere Raten zu haben.

Das kann immer dann der Fall sein, wenn sich die finanzielle Situation zuungunsten des Kreditnehmers verändert hat. Ehe Raten nicht mehr gezahlt werden können, ist es, auch wenn die Kreditkosten steigen, besser, die Laufzeit zu verlängern. Eine Umschuldung des Dispos in einen normalen Ratenkredit ist rein rechnerisch fast immer günstiger, weil die Zinsen für den Dispositionskredit deutlich höher sind. Das macht aber nur wirklich Sinn, wenn der Dispo danach nicht mehr genutzt wird.

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