Die Sicherheiten beim Ratenkredit

Starten Sie hier unverbindlich und kostenlos Ihre Anfrage

Der Ratenkredit als standardisierter Kredit

Immer mehr Menschen nutzen heute die bequeme Möglichkeit, Wünsche zu finanzieren. So ist es möglich, Einkäufe direkt zu tätigen, ohne dass das notwendige Guthaben hierfür über Monate angespart werden muss. Die Kreditsummen können anschließend in kleinen monatlichen Raten zurückgezahlt werden.

Welche Sicherheiten haben Sie?

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Ratenkrediten haben die Kreditinstitute ihre Produkte angepasst. Heute ist der Ratenkredit kein spezielles Bankprodukt mehr, sondern es wird im Massengeschäft vermittelt. Die Institute haben sogar spezielle Softwareprogramme entwickelt, die nach Eingabe der Kundendaten berechnen, ob die Kreditvergabe notwendig ist. Die Einzelprüfung derartiger Fälle findet nicht mehr statt.

Diese Standardisierung hat natürlich zur Folge, dass Kreditvergaben nur dann möglich sind, wenn der Antragsteller die von der Bank gestellten Vorgaben erfüllt. So muss das Gehalt ausreichend sein, es muss aus einer nichtselbstständigen Beschäftigung erzielt werden und die Schufa.

Auskunft darf keine Negativmerkmale enthalten. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann der Kredit vergeben werden.

 Die Sicherheiten beim Ratenkredit

Aufgrund der Standardisierung des Ratenkredites werden auch Sicherheiten hierfür nicht notwendig, denn diese müssten separat geprüft werden. Die Bank geht davon aus, dass ein Kunde, sofern er über einen festen Arbeitsplatz verfügt (Voraussetzung ist eine mindestens sechsmonatige Beschäftigung und das Ende der Probezeit), die Kreditraten auch über die Dauer der Kreditvereinbarung bezahlen kann. Somit wird weder die Abtretung von Guthaben noch die Eintragung einer Grundschuld für diese Kreditvergaben notwendig. Der Zins für Ratenkredite liegt dementsprechend aber auch über den Konditionen für grundschuldbesicherte Baudarlehen, da diese für die Banken weniger Risiko aufweisen.

Als Sicherheit dient den Banken bei Ratenkrediten lediglich eine im Kreditvertrag enthaltene Lohn- und Gehaltsabtretung, die der Kunde bei Unterzeichnung des Kreditvertrages mit unterschreibt. Sollte der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, ist die Bank berechtigt, an den Arbeitgeber heranzutreten und Einkommen, welches über der Pfändungsfreigrenze liegt, zu pfänden. Sofern der Kreditnehmer seine Verpflichtungen jedoch vollumfänglich erfüllt, bleibt die Abtretung still, der Arbeitgeber erfährt von der Kreditaufnahme also nichts.

Starten Sie hier unverbindlich und kostenlos Ihre Anfrage