Welche Laufzeiten und Kreditsummen sind möglich?

Wenn es um die Entscheidung geht, einen Kredit aufzunehmen und den passenden Anbieter auszuwählen stehen die möglichen Kreditsummen und die mögliche Laufzeit im Vordergrund. Der Einfachheit halber soll es in diesem Artikel ausschließlich um Konsumentenkredite gehen.

Welche Laufzeitangebote es gibt

Unter der Laufzeit für einen Kredit ist der Zeitraum zu verstehen, den Kreditgeber und Kreditnehmer für die Rückzahlung eines Kredites vereinbaren. Die Laufzeit eines Kredites wird in Monaten angegeben. Die Banken unterscheiden dabei zwischen kurzer Laufzeit von 12 Monaten, einer mittleren Laufzeit, die über bis 60 zu Monaten geht und einer langen Laufzeit von bis zu 120 Monaten.

Eine feste Regel für die Laufzeiten gibt es bei den Banken nicht. Mit welchen Laufzeiten Kredite angeboten werden, ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Möglich sind also theoretisch 12 bis 120 Monate. Eine Ausnahme bilden die Beamtendarlehen. Diese sind an eine Lebensversicherung gekoppelt und müssen deswegen mindestens 12 Jahre laufen.

Welche Kreditsummen sind möglich

Die Kreditsumme ist der Betrag, den eine Bank als Nettokredit vergibt. Sie ist nicht identisch mit der Summe, die ein Kreditnehmer zurückzahlt, weil im Bruttobetrag die Zinsen und Gebühren addiert werden. Ratenkredite zu Konsumzwecken werden von Banken ab 500,00 bis 50.000 Euro angeboten. Wobei es im Einzelfall auch Banken gibt, bei denen Kunden mit guter Bonität auch 75.000 oder 100.000 Euro Kredit aufnehmen können. Ausnahme sind auch hier die Beamtendarlehen. Deren mögliche Höhe richtet sich nach dem Einkommen des Antragstellers möglich ist das zwanzig- bis dreißigfache des monatlichen Nettoeinkommens. Durch die lange Laufzeit bleiben auch diese Darlehen bezahlbar.

Die Vor- und Nachteile langer Laufzeiten

Werden deutsche Kreditnehmer befragt, welche Laufzeit sie bei einem Kredit bevorzugen, ist die Antwort der Mehrzahl der Befragten, dass die Laufzeit möglichst lange sein soll. Die lange Laufzeit hat den Vorteil, dass auch bei höheren Kreditsummen die Raten bezahlbar bleiben. Das ist zweifelsohne grundsätzlich richtig, birgt aber immer das Risiko des Kreditausfalls. Statistisch gesehen fallen Kredite mit langer Laufzeit deutlich häufiger aus, als Kredite mit kurzer Laufzeit. Zudem ist ein weiterer Nachteil, dass diese Kredite wegen des höheren Risikos teurer sind und die Entschuldung entsprechend lange dauert. Hier steht also ein Vorteil mehreren Nachteilen gegenüber. Trotzdem sind die deutschen Verbraucher nicht davon abzubringen, sich für lange Laufzeiten bei ihren Krediten zu entscheiden.

Was bei der Wahl von Laufzeit und Kreditbetrag zu beachten ist

Bei der Entscheidung einen Kredit aufzunehmen sollte nicht nur der Konsumwunsch Vater der Gedanken sein. Wichtig ist, dass Verbraucher sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, welche Rate sie sich leisten können und wie hoch der Kredit maximal sein darf. Darüber hinaus wird ein Vergleich verschiedener Angebote immer wichtiger. Anhand des effektiven Jahreszinses sind Kredite in gleicher Höhe mit gleicher Laufzeit von verschiedenen Anbietern hinsichtlich der dabei entstehenden Kreditkosten vergleichbar. Wer hier etwas Zeit in den Vergleich investiert, kann eine Menge Geld für Zinsen und Gebühren sparen.